ÖLPRESSE - Olio Viola - Oleificio a Verona dal 1950

TROPFEN FÜR TROPFEN

Seit 70 Jahren bieten wir unseren Kunden sowie unserer Umgebung den besten Service an.

UNSERE ÖLMÜHLE
wie wir Öl herstellen

Der Zyklus der Olivenverarbeitung beginnt mit der Ernte des Rohmaterials von Anfang Oktober bis Mitte Dezember.

 Der Arbeitsprozess zur Gewinnung des nativen Olivenöls extra besteht aus 5 wichtigen Phasen: Waschen, Zerkleinern, Kneten, Zentrifugieren und Lagerung.

  1. Die Oliven, die zuvor in Polyethylenbehältern gesammelt wurden, werden in den Trichter (eine Art großer Stahltrichter) geschüttet, der die Oliven auf das Förderband legt. Dieser hat die Aufgabe, sie zum Entlaubungsgerät zu transportieren, das sie von Blättern und Zweigen trennt. An diesem Punkt kommt das Waschen und, nach dem Ablassen des Wassers, das Trocknen.

  1. Beim Zerkleinern werden die Oliven zerdrückt, um eine dicke, cremige Paste zu erhalten. Dieser Vorgang wird mit Hammern durchgeführt, die die Steinfrüchte zerkleinern, ohne Reibung und Hitze zu verursachen, die die Qualität der Oliven beeinträchtigen würden, indem sie einen Oxidationsprozess in Gang setzen.

  1. In der dritten Stufe wird die Olivenpaste in die Knetmaschine überführt, wo sie bei einer Temperatur zwischen 20 und 27 Grad über einen Zeitraum von höchstens 60 Minuten durch mechanische Arme langsam gemischt wird. Der Zweck dieser Aktion ist es, die vorhandenen Öltropfen zu aggregieren.

  1. Am Ende des Knetvorgangs durchläuft der Teig den Dekanter, eine horizontale Zentrifuge, die durch die Drehbewegung der Trommel den Teig in 3 Elemente trennt: den Trester, das Vegetationswasser und den öligen Most. Letzteres wird in einen vertikalen Separator geleitet, der das Öl von den Verunreinigungen trennt.

  1. In der letzten Phase wird das gewonnene Öl in lebensmittelechten Edelstahlsilos unter Stickstoff in einem temperaturgeregelten Raum gelagert, um die organoleptischen Eigenschaften des Produkts zu erhalten.

DIE ENTSTEHUNG DER MISCHUNG
WENN ERFAHRUNG ALLES IST

Die sinnliche Analyse des nativen Olivenöls extra wird seit jeher dem Blendmaster überlassen, dessen Kenntnisse auf einer soliden Basis an theoretischen Kenntnissen betreffend Gastronomie, Chemie und Biologie beruhen, jedoch auch vom persönlichen Talent abhängen, das empirisch trainiert und durch Learning-by-Doing aufgebaut wurde.
Dank seiner Erfahrung kann unser Blendmaster das Öl, das uns von Zwischenhändlern und Bauern angeboten wird, auswählen, um eine Mischung zu erstellen, denn jedes Öl verfügt über eigene spezielle Eigenschaften

Die Regeln für das Verkosten von nativem Olivenöl extra sind so genau wie die angewandten Mittel; dazu gehört beispielsweise auch das kobaltblaue Glas. Die Sinnesanalyse des nativen Olivenöls extra erfordert gemäß dem International Olive Council ein Glas mit besonderen Eigenschaften, um den Standards zu entsprechen. In diesem im Jahr 1987 festgelegte Standard wird auch das für die Sinnesbewertung von Speiseöl zugelassene Glas beschrieben.

Jedes Detail ist festgelegt: von der Größe über das Material bis hin zum Design. Das Glas muss stabil und dunkel sein, damit die Farbe des Öls die Bewertung nicht beeinflussen kann, denn die Farbe ist kein wichtiges Bewertungskriterium. Zudem dürfen weder Kratzer noch Blasen vorhanden sein; die Kante muss gleichmäßig, glatt und geflanscht sein.